In diesem Semester haben wir neben unserem Podcast auch dieses wunderbare Video hier produziert ![]()
Mit Dank an Elena Leichtfuß und Drop This!
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Mit Dank an Elena Leichtfuß und Drop This!
Letzen Freitag haben wir in unserem Podcast-Seminar einen eigenen Podcast zum Thema “2011″ erstellt.
Elena und ich haben die Leute auf dem Mediencampus gefragt, was sie denn von 2011 in Erinnerung behalten werden und daraus, mit Hilfe von Audacity, eine kleine Umfrage gebastelt.
Das Ergebnis könnt ihr euch hier anhören:
Podcast zum Thema 2011 by Ann-Katrin
Viel Spaß!
Nachdem gestern auf Facebook zwei meiner Freunde voller Stolz ihren Adventskalender gepostet haben, dachte ich mir, da kann ich doch auch mal wieder was dazu bloggen.
Die Sache ist nämlich so: Seit ich denken kann, habe ich von meinen Eltern einen bekommen. Als ich noch klein war, gab es einen selbstbefüllbaren der an der Wand zwischen Küche und Treppe hing – das weiß ich noch genau. Irgendwann wurde der dann gegen einen gekauften eingetauscht- auch völlig in Ordnung!
Jedenfalls finde ich es auch mit 22 Jahren noch sehr schön, einen Adventskalender zu haben. Warum denn auch nicht.
Wie ich also mit meiner Mama letztens Einkaufen war und wir so an der Kasse standen, haben wir uns darüber unterhalten. Vor uns hat sich dann eine Dame rumgedreht, mich angeschaut und meinte: “Also meine Kindern sind ja zum Glück schon groß, die brauchen das ja nicht mehr. Eine Tafel Schokolade schmeckt doch sowieso viel besser, wie die Schokolade aus den Dingern”
Ähm, Nein?
Ich möchte auch mit 40 noch einen Adventskalender haben, weil das für mich einfach zu Weihnachten dazu gehört. Dafür wird man einfach niemals zu alt.
Und da ich dieses Jahr sogar drei Adventskalender habe, freu ich mich jeden Tag dreifach darauf sie aufzumachen!
.. die Idee, diesen dämlichen Marathon zu laufen war schnell gefunden, nur an der Umsetzung hapert es ziemlich.
Die ersten und letzten beiden Trainingseinheiten liegen mittlerweile auch schon wieder gute vier Wochen zurück.
Die Motivation ist weg. Ausreden finden sich immer, und das sehr schnell. “Ich bin erkältet.” , “Mein Knie tut weh, da muss ich erst zum Arzt” und auch vor einem ehrlichen “Ich hab heute keine Lust” scheuen wir nicht zurück.
Naja.. solangsam könnte es aber ein bisschen eng werden, wenn wir nicht bald mal anfangen, ernsthaft zu laufen. Aber wie schafft man es, sich aus einem absoluten Motivationsloch zu hiefen?
Am besten soll ja die knallharte Methode helfen: Einfach Schuhe an und loslaufen, dann kommt der Spaß an der Sache wieder von ganz allein.
Mhm, vielleicht mache ich das morgen. Heute hab ich Schnupfen…
Wie manch einer vielleicht wissen mag, fand am vergangenen Sonntag der Fiducia Baden Marathon in Karlsruhe statt. Als alter Hase im Marathon Geschäft war mein Papa auch dieses Jahr wieder am Start. Um ihn bei seinem 48. Marathon (der Mann spinnt..) zu unterstützen, fuhr ich an die Europahalle und jubelte den Läufern ca. 500 Meter vor der Ziellinie noch einmal zu. Begeistert von den vielen glücklichen Gesichtern und der tollen Leistung der Läufer, erzählte ich Max vom Marathon und wie toll das doch alles gewesen sei.
Vielleicht auch etwas angestachelt von meinen Erzählungen oder einfach nur in einem Anfall von… ich nenne es mal “jugendlichem Leichtsinn”, hat mein netter Herr Freund mir eine Wette vorgeschlagen:
“Nächstes Jahr nehmen wir beide am Marathon teil. Wer das nicht durchzieht, bekommt eine Strafe!”
Wer Max kennt weiß, dass eine solche Äußerung von seiner Seite auf jeden Fall voll ausgenutzt werden muss. Der Bewegungsmuffel Nr. 1 will Marathon laufen, also gut!
Nach kurzem Zögern meinerseits und dem abgeschmetterten Vorschlag, es doch erst mal mit einem Halbmarathon zu versuchen, hieß es “Top, die Wette gilt!”
Eine Strafe für Max steht bereits fest: Bei Nichtantreten oder Nichtbeenden heißt es einmal Beine mit Wachs enthaaren und Augenbrauen zupfen – eine Qual für den armen Jungen.
Welche Strafe mir bevorsteht, ist noch unklar.
Klar ist aber, dass wir hoch motiviert sind und das auf jeden Fall durchziehen wollen, auch wenn wir mit dem Training noch nicht begonnen haben..
Doch sobald wir ernsthaft an der Sache arbeiten, werde ich über unsere Vor- und Rückschritte, über unseren Ehrgeiz und unseren sinkenden Mut berichten und vielleicht ist das ein oder andere Mal auch etwas zum Schmunzeln dabei
Getreu dem Motto: “Können wir das schaffen? -
Mhm, jaaa… vielleicht!”
Die ersten Schritte fallen schwer auf den Waldboden.
Nach wenigen Minuten ist die Leichtigkeit zurückgekehrt.
Der Waldgeruch steigt in die Nase.
Langsam ziehen Bäume und Sträucher vorbei. Schritte trommeln auf den Waldboden.
Die Musik dröhnt in den Ohren. Die Whitesnakes singen “Here I go again”.
Die Musik verstummt. Alles was bleibt sind die Schritte, die die Stille des Waldes durchbrechen.
Die Steigungen bringen die Oberschenkel zum Brennen. Es geht keinen Schritt zurück. Nur vorwärts.
Eine Zufriedenheit stellt sich ein. Die Füße tragen den Körper davon.
Einatmen. Ausatmen.
Schenken soll ja bekanntlich Spaß machen. Dieser Aussage kann ich durchaus zustimmen. Allerdings fängt der Spaß für mich erst an, wenn ich ein, wie ich finde, angemessenes Geschenk überreichen kann und die Freude darüber in den Augen des Anderen sehe.
Doch bis dort hin vergehen schlaflose Nächte.
“Was soll ich schenken?” ist die Frage die mir Tag und Nacht im Kopf rumgeistert. So auch wieder diese Woche. Zwei meiner Freundinnen haben Geburtstag. Und das auch noch direkt hintereinander.
Seit einiger Zeit überlege ich mir also, was ich den beiden schenken kann. Etwas Originelles soll es sein. Schön auf jeden Fall. Da mir selbst nichts einfallen mag, habe ich also die Geburtstagskinder selbst gefragt. Eine Geschenkidee wurde mir hierbei bereits offeriert. Aber man möchte ja nicht unbedingt das schenken, was der zu Beschenkende selbst vorgeschlagen hat. Wo bleibt denn da die Überraschung? Als letzte Notlösung, bevor sie nichts bekommt, geht das natürlich..
Mit der Antwort meiner anderen Freundin, auf die Frage, was sie sich denn wünsche, hätte ich rechnen müssen. “Was schönes!”. Danke, Annika
Damit die beiden nicht leer ausgehen, habe ich dann heute mal unter meinen Kommilitoninnen nachgefragt, was die denn von ihren Freundinnen so zum Geburtstag bekommen.
Einen tollen Lipgloss – Mhm, ok. Den würden mir beide wohl hinterherwerfen..
Eine Flasche Absolut mit Lederüberzug und Nieten – Auch eher nicht das Richtige..
Hier wurde mir dann wieder klar, Geschmäcker sind eindeutig verschieden!
Dann muss ich mir doch noch ein bisschen das Hirn zermattern, bis ich ein angemessenes Geschenk für meine liebsten Damen finden werde.
Aber egal was es ist, es kommt auf jeden Fall von Herzen!
In meinem Wochenplan ist es vorgesehen jeden Dienstag mindesten 3,0 km zu schwimmen. Da das Hallenbad von Münster sehr klein ist (drei 25 Meter Bahnen) hat man als geübter Schwimmer nicht immer so viel Platz, wie man sich das gerne wünscht.
Der gemeine Schwimmer muss sich mit allen erdenklichen Wassertieren rumschlagen. Angefangen mit den Gemütlichen.
Die Gemütlichen bilden die unterste Stufe der Evolutionsskala. Als Angehöriger dieser Spezies ist es das einzig und alleine Ziel ein paar Meter im Schwimmbecken hinter sich zu bringen. Ihren Namen tragen die Gemütlichen deshalb, weil sie bei diesem Vorhaben schrecklich langsam sind.
Die nächste Stufe der Skala bilden die Kreuzer.
Die Kreuzer haben eins mit den Gemütlichen überein : sie schwimmen genauso langsam. Zusätzlich dazu schaffen sie es diagonal (!) von einem Beckenende zum anderen zu schwimmen. Sehr zur Freude des gemeinen Schwimmers. Nicht zu vergessen ist dabei der gekonnte Scherenbeinschlag der Kreuzer mit dem sie gezielte Tritte gegen die Schwimmbrille oder in die Magengrube verteilen.
Desweiteren wären da noch die Aqua-Jogger.
Vielleicht liegt es an einer optischen Täuschung, aber die Rennerei im Wasser lässt die Aqua-Jogger schneller erscheinen wie beispielsweise die Gemütlichen. Doch der Aqua-Jogger an sich verfügt nicht nur über die Fähigkeit im Wasser zu rennen, auch athletische Turnübungen am Beckenrand zählen zu seinen Eigenschaften. Diese Streck- und Dehnübungen der Beine vollführt er jedoch nicht an der Start- und Wendeseite des Beckens, sondern geschickt an der Längsseite um damit mindesten eine Bahn zu blockieren.
Eine weitere Spezies auf der Ebene der Aqua-Jogger sind die Pärchen-Schwimmer.
Die meist älteren Damen nutzen das gemeinsame Schwimmen um sich über den Klatsch und Tratsch der letzten Wochen zu unterhalten. Den gemeinen Schwimmer strafen diese indem sie stets nebeneinander her schwimmen, mit einem halben Meter Abstand (damit der Scherbeinschlag nicht den Gesprächspartner trifft), und somit das halbe Becken für sich in Anspruch nehmen.
Die oberste Stufe dieser Evolutionsskala bildet, selbstverständlich, der gemeine Schwimmer.
Auf Einbußungen seines erkämpften Platzes reagiert der gemeine Schwimmer häufig sehr aggressiv. Den Namenszusatz “gemein” verdient er sich damit, dass bei akutem Platzmangel auch einmal die scharfkantigen Paddels zum Einsatz kommen, um seinen verdienten Platz im Becken zurück zu gewinnen.
Und nach einer jeden Schwimmeinheit widersteht der gemeine Schwimmer dem Drang, aus dem Becken zu steigen und laut zu schreien : NUR FÜR SCHWIMMER! BITTE!
Letzte Woche hat sie mich gepackt. Die Motivation schwimmen zu gehen. Eiskalt hat sie mich erwischt.
Damit sie nicht gleich wieder verschwinden kann, musste ich auch gleich herausposaunen,dass ich am Samstag Morgen Punkt 10 Uhr am Beckenrand stehen werde – bereit für eine Trainingseinheit beim Chef persönlich.
Und dann war es soweit..
Pünktlich stand ich vor meinem altbekannten Startblock, bewaffnet mit Badeanzug ( is klar, ne), Badekappe, Schwimmbrille und Pull Kick.
Natürlich nicht ohne mich zu fragen, was der Scheiß eigentlich soll…
Aber gut, wenn ich schon mal da war, konnte ich ja auch ein paar Bahnen schwimmen. Doch schon bei der Ansage des Einschwimmens (“Wir fangen an mit 400 Meter Kraul fortlaufende Atmung”) hatte mich mein Mut schon wieder verlassen und ich ließ das Geschehen erst einmal noch 100 Meter auf mich wirken.
Schließlich wagte ich den Sprung ins kühle Nass aber doch noch. Und sobald meine Hände, Füße und der Rest von mir das Wasser berührten, fühlte ich mich wieder ganz zurück in meiner alten Welt, flog förmlich über das Wasser und konnte ganz vorne mitschwimmen – ähm, nein!
Schön wärs gewesen. Schon beim Eintauchen ins Wasser hatte ich das Gefühl, gleich mit meinem Bauch die Kacheln auf dem Grund des Beckens zu polieren. Meine Arme waren schwer und der Druck auf der Hand fehlte vollends.
Durchgehalten hab ich dann aber doch ganz gut – ok,mit der ein oder anderen Abkürzung und Extra-Pause vielleicht. Aber als mich mein Trainer nach 60 Minuten – ich hatte seit 10 Minuten endlich wieder Wassergefühl! – dann mit den Worten “Komm du mal raus da, siehst so fertig aus. So ne Zwangspause muss auch mal sein.” aus dem Becken geschickt hat, ist mir klar geworden, dass ich langsam alt werde…
Ok, gegen den Plausch am Beckenrand hatte ich dann auch nichts einzuwenden, war ja doch ganz schön anstrengend gewesen.
Dann kam auch endlich der Teil, auf den ich mich am meisten gefreut hatte – duschen und quatschen mit den Mädels
Diesmal leider alles – aus Zeitmangel – etwas kürzer ausgefallen, aber schön wars trotzdem!
Das tröstet dann auch über den leichten Muskelkater in der Schultergegend am nächsten Tag hinweg.
Nur meine nächste Trainingseinheit wird wohl doch wieder eine Weile auf sich warten lassen …
Es ist wieder Weihnachtszeit. Draußen rieselt leise der Schnee, während man drinnen im Warmen sitzt und die schöne Zeit genießt. Alles scheint so besinnlich.. der Geruch der leckeren Plätzchen, das Flackern der Kerzen am Adventskranz, die fröhliche Weihnachtsmusik aus dem Radio oder dem CD-Player und die allgemeine Vorfreude auf die Geschenke.
Geschenke?!
Bei diesem Wort fangen dann auch die Glöckchen in den Ohren ganz laut zu klingeln an. Hat man doch wieder einmal keine Idee was man Mama, Papa, Geschwistern, Oma, Opa, Freund und Bekannten schenken soll.
Oder doch? Schon im Sommer wusste man bereits ganz genau was für den Einzelnen unterm Weihnachtsbaum zu finden sein soll. Nur… was war das noch gleich?!
Also heißt es alle Jahre wieder: “Was kann ich bloß schenken?”
Das ist die zentrale Frage, mit der wir uns zwei Wochen vor Heiligabend noch herumschlagen müssen. Sie beschäftigt uns Tag und Nacht. Doch jede Idee stellt sich als Reinfall heraus.
Also heißt es: auf in die Stadt!
Und auch hier müssen wir feststellen, dass sich noch mehr Dinge jedes Jahr wiederholen. Denn wie immer sind wir nicht die Einzigen ohne ein passendes Geschenk.
Dieser Umstand wird uns spätestens dann klar,wenn wir eingequetscht zwischen 30 Anderen um das Paar Socken auf dem Wühltisch kämpfen, oder uns eine filmreife Verfolgungsjagd zwischen den Regalen liefern, um doch noch an die letzte Ausgabe von Simon Becketts neuem Buch zu kommen.
Erschöpft und mit schweren Verletzungen kehren wir dann meist aus dem Einkaufsdschungel zurück. Glücklich, doch noch ein Geschenk für jeden ergattert zu haben und wir schwören uns, im nächsten Jahr frühzeitig den Geschenkekauf anzutreten – so wie jedes Jahr!